Für die Gesellschaft sterben?
Patientenverfügungen: Streit um die Norm vom „richtigen“ Tod. Der Streit um Patientenverfügungen in Deutschland veranschaulicht, wie von konservativer, kirchlicher und ärztlicher Seite individuelle Sterbeprozesse mit gesellschaftlicher Bedeutung aufgeladen und strengen Reglementierungsansprüchen unterworfen werden. Dahinter dürften ein grundsätzlicher Vorbehalt gegen die Selbstbestimmung am Lebensende sowie Normen vom „guten Tod“ stehen, die gesetzlich festgeschrieben werden sollen. Artikel von Matthias Kamann in: WZB-Mitteilungen, Heft 123, März 2009
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